Die Post braucht Brennstoffzellen

Gerdes
Jürgen Gerdes, © Deutsche Post

Mit batteriebetriebenen Autos hat StreetScooter bereits bewiesen, dass diese alltagstauglich und auch wirtschaftlich sind. Nun bereitet das Aachener Unternehmen den nächsten Schritt vor und plant, mit Brennstoffzellen die Reichweite seiner Elektroautos zu erhöhen. Dafür wurde an der Hochschule Aachen ein Modell entwickelt, das eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern gewährleisten soll. Die Deutsche Post, die StreetScooter 2014 übernommen hat, beabsichtigt, 500 Fahrzeuge in den Probebetrieb zu übernehmen. Markus Döhn vom Geschäftsbereich Elektromobilität bei der Deutschen Post AG erklärte gegenüber HZwei: „Wir werden die Brennstoffzelle inklusive einer mobilen Betankung binnen der kommenden zwei Jahre erproben. Datum und Einsatzorte stehen noch nicht fest. Sehr wahrscheinlich werden Aachen sowie Strecken entlang der Korridore, die bereits heute über 700-bar-Betankungsanlagen verfügen, dabei sein.“ Hinsichtlich der Kraftstoffversorgung hatte zuvor Konzernvorstand Jürgen Gerdes gegenüber dem Spiegel in Aussicht gestellt: „Wir denken gerade mit einem Partner über eine Infrastrukturlösung nach.“ Ende November meldete dann H2 Mobility, dass Geschäftsführer Nikolas Iwan und Prof. Achim Kampker von StreetScooter eine Absichtserklärung unterzeichnet hätten, dass die Fahrzeuge ab Mitte 2018 an öffentlichen H2-Stationen des Firmenzusammenschlusses tanken sollen.

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