Freudenberg übernimmt Elcore

freudenbergAnfang Januar 2018 wurde bekannt, dass es sich bei dem Elcore-Investor um die Unternehmensgruppe Freudenberg & Co. KG handelt, genauer gesagt um den Teilkonzern Freudenberg Sealing Technologies. Mitte Dezember 2017 hatten die neuen Partner die Übernahme besiegelt, im Rahmen derer der Weinheimer Dichtungsspezialist einzelne Vermögenswerte erworben hatte.

Der Betrieb der Gesellschaften Elcore GmbH, elcomax GmbH und Efficiencity GmbH wurde indes eingestellt. Über das Vermögen der Gesellschaften ist durch Beschluss des Amtsgerichts München vom 1. Januar 2018 das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Die Gesellschaften wurden infolge dieser übertragenen Sanierung aufgelöst.

Dr. Manfred Stefener, Geschäftsführer von Elcore, Elcomax und Efficiencity, wird nach eigenen Angaben auch bei Freudenberg in leitender Funktion tätig sein. Auch das Brennstoffzellen-Heizgerät elcore 2400 soll weiterhin produziert und auch der Name beibehalten werden. Nach Aussage des Insolvenzverwalters werden jedoch aufgrund von „Synergieeffekten“ etwa 50 Prozent der ehemals über 100 Mitarbeiter nicht weiter beschäftigt.

Die Pressemeldung über diese Übernahme war am 16. Januar 2018 von dem Finanzberatungsunternehmen ACXIT Recovery Management veröffentlicht worden. Kurz darauf war diese Meldung allerdings zurückgezogen worden, so dass sie aktuell nicht mehr einsehbar ist.

Förderung auch für Gewerbe

Ursprünglich konnten nur private Endverbraucher die vergleichsweise hohe Förderung beim Kauf eines Brennstoffzellenheizgeräts für Wohngebäude in Anspruch nehmen. Seit Juli 2017 können nun auch kleine und mittlere Unternehmen, Kontraktoren sowie Kommunen Anträge für Nichtwohngebäude im Rahmen des Technologieeinführungsprogramms einreichen. Staatssekretär Rainer Baake vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) erklärte: „Die Neuerungen für den gewerblichen Bereich sind ein wichtiger Faktor, um diese hocheffiziente und zukunftsweisende Technologie breitenwirksam in den Markt zu bringen.“

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