eZelleron kooperiert mit Infiniti

Die Auslieferung der Brennstoffzellenladegeräte von eZelleron verzögert sich weiter. Die Dresdner Firma gibt als Grund für die Verzögerung nach wie vor gerichtliche Streitigkeiten über Namensrechte und geistiges Eigentum an. Ihr Chef Sascha Kühn erklärte gegenüber HZwei, er würde gerne weitere Informationen herausgeben, aber das Klageverfahren der Elektronik-Band „Kraftwerk“, das bereits fünf Tage nach dem Ende der Crowdfunding-Kampagne (s. HZwei-Heft Apr. 2015) angelaufen war, blockiere derzeit jegliche Kommunikation. Weiter hieß es: „Das Gesetz verlangt, dass wir das Projekt aus der Öffentlichkeit entfernen, bis der Streit gelöst ist.“ Da das Crowdfunding-Projekt erfolgreich abgeschlossen worden sei, seien damals getätigte Bestellungen beziehungsweise Einzahlungen nicht gefährdet, so eZelleron.

Parallel bemüht sich das Unternehmen darum, einen Fuß in die Tür der Automobilindustrie zu bekommen. Ende 2016 startete eZelleron eine Kooperation mit Infiniti LAB, der Luxusmarke von Nissan. Laut Kühn wollen die Partner gemeinsam einen neuen Antrieb für Elektroautos entwickeln.

15 Gedanken zu “eZelleron kooperiert mit Infiniti

  1. Einen Rechtsstreit um einen Namen als Grund für Lieferprobleme???
    Und das selbst nachdem man sich außergerichtlich geeinigt hat?
    Das sind nur Ausflüchte weil man es technisch nicht hin bekommen hat. Ein neuer Name wäre besonders vor Serienstart kein Thema, und eine Einigung wäre einfach gewesen.
    Das stinkt als nach Betrug.

  2. Ich habe nicht in das Projekt investiert aber selbst wenn würde ich der Firma keine Schuld geben. In Deutschland ein inovatives Produkt auf den Markt zu bringen ist heutzutage leider unmöglich geworden. Da kommt dann ganz schnell eine Klagewelle aus oft auch von der Konkurrenz bezahlten Ecke und zwingt so ein Unternehmen in den wirtschaflichen Ruin durch sinnlose Rechtsstreitigkeiten. Hier wird alles kaputtgeklagt und Innovation sofort im Keim erstickt. Der wechsel in die USA ist verständlich dort wird Gründen noch gewürdigt. Das ist auch der Grund warum deutschlands Wirtschaft leider bald am Ende seien wird.

    • Es ist völlig unverständlich warum diese unsägliche Klage überhaupt von einem deutschen Gericht angenommen wurde. Da liegt eigentlich der Hund begraben.
      Wie dumpf muss man eigentlich denken, um einem Entwicklerteam, dass ein schlüssiges, funktionierendes Produkt vorstellt, und sich vor Bestellungen nicht retten kann, zu unterstellen, dass es von vornherein auf Betrug aus war. Und dass wo sich wesentlich mehr Geld verdienen ließe, wenn man die Bestellungen bedienen würde – wenn man denn gelassen wird.

  3. Schade, dass immer die deutschen Projekte und einstiegen Vorzeige-Prinzen, das Empfinden von absichtlichem Betrug stehen lassen und nicht die angeblichen innovativen Produkte, die sie angeblich bauen wollten – nach Kim Schmitz nun Sascha Kühn – und sie sehen auch immer schon von Anfang an widerlich aus …

    Lieber hätte ich mein Geld etwas Sinnvollem gespendet … Hoffe, die Rechtsstaatlichkeit reicht bis in die USA – befürchte aber eher, dass es die auch nicht schafft.

    Trauriges Deutschland

  4. Wer jetzt noch denkt, er bekommt sein Geld oder eine Brennstoffzelle der ist naiv.

    Sascha Kühn, WO IST MEIN GELD ?

  5. Da fällt mein Physiklehrer auf den Rücken und kommt nich mehr hoch!
    einthermoelement ist keine Brennstoffzelle
    sonst schwer zu erklären

  6. Bei allen vielleicht berechtigten Argumenten weshalb sich die Auslieferung verzögert, so könnte man dennoch die Kommunikation an die Gläubiger verbessern.
    Wir alle haben investiert, da könnte man durchaus eine Mail im Quartal erwarten.

    Bitte eZelleron-Team: meldet euch mal wieder

    Grüße aus Mainfranken

  7. Naja, der Rechtsstreit ist seit Monaten beendet – mit einem stipulated dismissal (also außergerichtlicher Einigung), aber das scheint nichts geändert zu haben.

  8. Die Vielzahl an Hasskommentaren, die im Laufe der letzten 2 Jahre zu eZelleron und seine Gründer veröffentlicht wurden, lassen einem die Schamröte ins Gesicht steigen, wenn man aus Deutschland stammt. So viel Unverstand muss man erstmal aufbringen um hinter den doch recht schlüssig nachvollziehbaren Problemen, denen sich eZelleron leider nun mal gegenübersieht, eine Betrügerei zu wittern. Es ist niemandem vorzuwerfen, wenn er sich an geltendes Recht hält.
    Man kann nur hoffen, dass Herr Kühn mit seinem Team sich davon nicht unterkriegen lässt, und er im Rückblick einmal sagen kann, dass der ganze Ärger sich am Ende doch gelohnt hat.
    Auf den Tag freue ich mich, denn dann wird mein vor Jahren bestelltes Kraftwerk hoffentlich auch geliefert werden.

    • Träum weiter. Da kommt nichts mehr. Man kann hier dem Verantwortlichen schon einen großen Teil der Schuld zuschreiben. Bevor man mit einem Neuen Produkt auf den Markt geht ist es das A und O die Markenrechte zu checken!! Auf jeden Fall bei so einem eindeutigen Begriff!! Macht mich schon fast fassungslos wie naiv man da dran geht. Bis die irgendwann, wenn überhaupt, soweit sind ist die Konkurenz davon gezogen.

      • Das sehe ich anders. Es war absolut nicht offensichtlich, dass ein Ladegerät wie dieses in irgendeiner Weise die wirtschaftlichen Interessen einer Rockband berühren könnte. Die Branchen sind einfach zu unterschiedlich. Vergleichbare Übereinstimmungen gibt es auch in anderen Fällen.
        Mangelnde Erfahrung mag bei der Fehleinschätzung eine Rolle gespielt haben, aber die Reaktionen darauf sind schon peinlich. Ein Betrüger würde seine Partner/Kunden zum persönlichen Vorteil und mit Vorsatz geschädigt haben. Beides kann man hier aber nicht guten Gewissens unterstellen.

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