Wasserstoff-Umrüstung eines Kraftwerks

Erdgas und Wasserstoff haben vieles gemeinsam, aber kann ein Gaskraftwerk auf Wasserstoff umgerüstet werden? Dieser Frage widmet sich seit diesem Sommer der Energieversorger Vattenfall. Gemeinsam mit dem niederländischen Gasinfrastrukturunternehmen Gasunie und dem norwegischen Ölkonzern Statoil soll untersucht werden, ob eine Umrüstung technisch realisierbar ist. Dafür soll einer der drei Blöcke des Gaskraftwerks Magnum bis 2023 umgebaut werden. Das 440-MW-Kraftwerk im niederländischen Eemshaven ist bereits so konzipiert worden, dass es für den Betrieb mit verschiedenen Arten von Brennstoffen geeignet ist.

Cummins

Statoil wird sich bei diesem Projekt um die Umwandlung von norwegischem Erdgas in Wasserstoff und Kohlenstoffdioxid kümmern, wobei das CO2 in einer unterirdischen Anlage vor der norwegischen Küste gelagert werden soll. Gasunie übernimmt die Gasbeförderung sowie die Speicherung von Wasserstoff, während sich Vattenfall zusammen mit seinem Tochterunternehmen Nuon der Stromerzeugung widmet.

3 Gedanken zu “Wasserstoff-Umrüstung eines Kraftwerks

  1. Wow – wir rüsten ein Erdgas-KW für den Betrieb mit H2 um und stellen dann das benötigte H2 aus norwegischem Erdgas her …

    Die Sinnhaftigkeit sollte all denen sofort einleuchten, die von sauberem Wassestoff schwärmen.

    Ja, >95% allen H2 wird (meist über Dampfreformation) aus fossilem Erdgas gewonnen. Es ist halt mehrfach teurer, dazu bspw. EE einzusetzen. Das kann man machen, wenn es genug Fördermittel gibt, oder eine Greenwahing-PR- geplant ist.

  2. Die einzige Möglichkeit für EUROPA ist Afrika SOLAR oder WIND mit Hydrogen-H2gas für Export nach Europa -O2 für die Industry-Wasser für alle in Afrika ohne Salz ,da dies gebraucht wird für die glatten Straßen in Germany .

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