DWV-Mitgliedertreffen in Erlangen

DWVDie diesjährige Mitgliederversammlung des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verbands e. V. hat am 12. Mai 2017 bei Areva in Erlangen stattgefunden. Da in diesem Jahr keine Vorstandswahlen anstanden, war die Neuausrichtung des Vereins das einzige wesentliche Thema bei dem Treffen. Aber selbst in diesem durchaus diskussionswürdigen Punkt hielt sich das Engagement von Mitgliederseite her sehr in Grenzen. Der Vorstandsvorsitzende Werner Diwald skizzierte grob, dass sich die Führungsriege die Etablierung weiterer Fachkommissionen (neben performing energy) oder einer Gesellschaft innerhalb des Vereins vorstellen könnte, um auf diese Weise die Professionalisierung der Verbandsarbeit weiter voranzutreiben. Von den Versammlungsteilnehmern gab es dazu aber kaum kritische Fragen oder Anregungen.

Vor den Mitgliedern sprach auch Stefan Müller, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung. Müller, der bei der Bundestagswahl erneut für den Wahlkreis Erlangen kandidiert, übergab den DWV-Innovationspreis für die beste Masterarbeit an Melanie Müller, die an der Technischen Universität München über Möglichkeiten zur Einsparung von Katalysatormaterial bei PEM-Elektrolyseuren geforscht hatte. Dr. Jan Michalski erhielt eine Auszeichnung für die beste Dissertation. Er hatte ebenfalls an der TU München gearbeitet und mit der Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH (LBST) an der Rolle der Energiespeicherung bei der Integration erneuerbarer Energien in den deutschen Energiesektor geforscht.

Neue DWV-Broschüre

Der Verband hat termingerecht zu seinem Vereinstreffen seine Broschüre „Wasserstoff und Brennstoffzellen – Starke Partner erneuerbarer Energien“ in überarbeiteter und aktualisierter Form herausgebracht. Das 32-seitige Heft entstand gemeinsam mit der LBST und ist kostenlos beim DWV erhältlich.

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