Brennstoffzelle: Totgesagte leben länger

Ende März 2017 hatte Daimler-Chef Dr. Dieter Zetsche mit seinen Äußerungen über Elektromobilität und Brennstoffzellen für erhebliche Aufregung in der Automobilbranche gesorgt (s. Daimler bleibt bei der Brennstoffzelle). Der Stuttgarter Autobauer will zwar erklärtermaßen – entgegen diversen Mutmaßungen – weiter an der Brennstoffzelle festhalten, aber das Rauschen im Blätterwald war doch erheblich. Die Krönung war der „Nachruf auf die Brennstoffzelle“, der direkt vor der Hannover Messe in der Wirtschaftswoche erschien – inklusive Todesanzeige. Etwas pathetisch wurden dort Formulierungen gewählt wie: „Wasserstofftechnik? Ruhe sanft.“

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WHEC 2018 in Brasilien

WHECDie 22. Welt-Wasserstoff-Konferenz (World Hydrogen Energy Conference) findet im nächsten Jahr in Brasilien statt – und

zwar mit Hilfe eines deutschen Veranstalters. Mit-Organisator der WHEC 2018, deren Schirmherrschaft wieder die IAHE (International Association for Hydrogen Energy) übernimmt, wird voraussichtlich die Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH sein.

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Brennstoffzellen-Transportbereich wächst rasant

e4tech
Jährlich ausgelieferte BZ-Leistung

Im November 2016

wurde der Fuel Cell Industry Review 2016 mit Marktdaten und Analysen veröffentlicht. Seit 2014 kontaktiert dafür ein Team um E4tech weltweit Brennstoffzellenfirmen, aggregiert deren Lieferzahlen und zeigt Entwicklungen in der Branche auf. Im Folgenden werden einige Auszüge vorgestellt und es wird erläutert, welche Änderungen sich an den im November veröffentlichten vorläufigen Zahlen (s. HZwei-Heft Jan. 2017) für 2016 zwischenzeitlich noch ergeben haben.

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Trump verunsichert H2- und BZ-Branche

Merkel-Trump
Merkel zu Gast bei Trump, © Bundesregierung / Kugler

Die Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA hat für Verwirrung und Ungewissheit im Wasserstoff- und Brennstoffzellensektor bezüglich weiterer Energieprogramme geführt. Der neue republikanische Präsident hatte Energiepolitik bislang nicht auf seiner Prioritätenliste. Ganz im Gegenteil: Der Kohlebergbau soll nun doch nicht, wie von Obama favorisiert, reduziert werden – ein fragwürdiger Schritt angesichts des Wettbewerbs mit billigem Erdgas.

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Japan bekennt sich zum Wasserstoff

GM
„Next Generation Fuel Cell Stack“, © GM

Japan unterstützt nach wie vor uneingeschränkt die Integration von Wasserstoff in den nationalen Energiemix und sucht dafür in Europa und – in geringerem Maße auch in den USA – nach Unterstützung bei Entwicklungsaktivitäten sowie nach neuen Märkten. Dort ansässige Heizgerätehersteller haben bereits europäische Partner gefunden und können dadurch an FCH-JU-Fördergeldern teilhaben.

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Energiewirtschaft warnt vor Innovationshemmnissen

Gabriel
Ex-Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel gab die Richtung vor, © Handelsblatt

Das Who’s who der Energiewirtschaft hat sich vom 24. bis 26. Januar 2017 zur 24. Handelsblatt-Jahrestagung in Berlin zusammengefunden, um über Trends in der Energiepolitik zu diskutieren, Chancen und Risiken zu bewerten und Zukunftsszenarien zu entwickeln. Über 200 Mrd. Euro hat die Energiewende in Deutschland bisher gekostet. Der Anteil der erneuerbaren Energien liegt indes nur bei 13 Prozent des Energiebedarfs, wenn man die Gesamtbilanz (Jahresdurchschnitt der Energienachfrage, Grundlast) betrachtet.

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IPHE diskutiert neue Strategien

IPHENachhaltige Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsaktivitäten der Industrie und der Politik haben weltweit den Markt vorbereitet. Es gibt einen wachsenden Konsens darüber, dass Brennstoffzellen und Wasserstoff als Energieträger zukünftig eine wichtige Rolle für saubere Energien, im Verkehr und in verschiedenen Industriesektoren spielen werden. Länder wie Deutschland, Japan und die USA, aber auch die Europäische Kommission sind technologisch und politisch Vorreiter, wenn es um den erforderlichen Rückhalt bei Forschung und Entwicklung sowie Demonstration und Marktvorbereitungen geht

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Wechsel beim WBZU

Schaefer
Rolf Schäfer, © Handwerkskammer Ulm

Das Weiterbildungszentrum für innovative Energietechnologien der Handwerkskammer Ulm (WBZU) erlebt momentan nicht seine besten Zeiten: Nachdem das Institut im Januar 2014 in die Handwerkskammer Ulm integriert worden war (s. HZwei-Heft Apr. 2014), ist in den vergangenen Monaten eher ein abnehmendes Interesse am Weiterbildungsangebot zu verzeichnen, was sich auch in dem ausgedünnten Seminarangebot widerspiegelt. Dies hatte zuletzt zur Folge, dass der bisherige Geschäftsführer Sirko Nell Ende 2016 das WBZU verließ.

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forumKWK – Weiterbildung des Fachhandwerks

forumKWK
Einsatz des Hausmodells im Unterricht, © forumKWK

Das Berufsbildungs- und TechnologieZentrum (BTZ) der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, das seit rund 15 Jahren als Kompetenzzentrum Versorgungstechnik mit dem Schwerpunkt Blockheizkraftwerke (BHKW) fungiert, kümmert sich seit einigen Jahren auch um Brennstoffzellenheizgeräte (BZH). Mit der Entwicklung und dem Markteintritt dieser neuen Heiztechnik erfolgte eine inhaltliche Erweiterung und Umgestaltung zum forumKWK.

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Wasserstoff-Ökonomie als Gesellschaftsprojekt

InnoZ
Wasserstoffmobilität im Trend, © InnoZ

Mit der Verabschiedung des Klimaschutzplans im Kabinett hat die Bundesregierung ihre Ziele klar definiert: Bis zum Jahr 2050 soll der komplette Verkehr CO2-frei abgewickelt werden, und bereits bis zum Jahr 2030 soll eine Reduktion – gegenüber der Ausgangsbasis im Jahr 1990 – von 40 Prozent erreicht werden. Die Wasserstoffökonomie ist ein Ansatz, um dieses Gesellschaftsprojekt zu bewältigen, allerdings bedarf es dafür der Kooperation aller gesellschaftlichen Gruppen

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