Daimler präsentierte EQ-Marke

EQSo viel Elektrisches wie schon lange nicht mehr auf einer Automobil-Show gab es während des Pariser Autosalons zu sehen: Vom 1. bis 16. Oktober 2016 präsentierte Opel seinen Ampera-e (500 km Reichweite für 39.000 Euro), das „derzeit wohl heißeste Eisen aus Deutschland“, wie Auto-Blogger Fabian Messner das E-Mobil bezeichnete. Renault zeigte seinen Zoe mit großem 41-kWh-Akku. Auch VW kündigte hier für seinen e-Golf einen Stromspeicher mit mehr Kapazität an.

Daimler gab in Frankreich bekannt, dass seine Elektrofahrzeuge zukünftig unter einer neuen Produktmarke vertrieben werden: EQ. Dieser Name soll für „Electric Intelligence“ stehen und gleichzeitig die Begriffe „Emotion“ und „Intelligenz“ abbilden. Im Marketing-Jargon hört sich das folgendermaßen an: „EQ bietet ein umfassendes elektromobiles Ökosystem aus Produkten, Services, Technologien und Innovationen.“ Um den Besuchern demonstrieren zu können, was sich die Schwaben darunter vorstellen, zeigte der Stuttgarter Automobilhersteller in Paris die Studie Generation EQ. Ola Källenius, Daimler-Vorstandsmitglied für Mercedes‑Benz Cars Vertrieb, sagte: „Dem Elektroantrieb gehört die Zukunft. […] Unter dieser Marke bündeln wir unser gesamtes Know-how rund um die intelligente Elektromobilität von Mercedes-Benz.“ Das erste EQ-Serienmodell soll in dieser Dekade im SUV-Segment starten, hieß es. Auf HZwei-Nachfrage konkretisierte eine Sprecherin: „Unsere große Flotte an Plug-In-Hybrid-Fahrzeugen und künftige Modelle mit Brennstoffzellenantrieb sind natürlich ebenfalls Bestandteile der Elektromobilität von Mercedes-Benz und damit von EQ.“

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