Japan liegt vor Südkorea und Deutschland

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Weltweit verschickte Brennstoffzellen

Obwohl die Brennstoffzellenindustrie derzeit merklich wächst, bleibt sie doch nach wie vor pyramidenartig: Oben an der Spitze befinden sich die Stack- und Systemhersteller, die bereits kommerzielle Produkte anbieten und eine klare Vorstellung von Kosten sowie Kundenwünschen haben. Diese Unternehmen unterliegen entweder einer politischen Einflussnahme – so wie in Japan –

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China geht schnell und pragmatisch vor

Joesting
?resize=756%2C1024&ssl=1 756w, https://i2.wp.com/www.hzwei.info/blog/wp-content/uploads/2017/01/Sven-Joesting_web.jpg?w=780&ssl=1 780w" sizes="(max-width: 221px) 100vw, 221px" /> S. Jösting, © ZhongDe Metal Group

Blickt man heute nach China, könnte die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie die Lösung für eine nachhaltige Zukunft sein. Im Rahmen einer Wirtschaftsreise fuhr der HZwei-Börsenexperte Sven Jösting als Vertreter des Umweltverbandes B.A.U.M. e.V. im Juni 2016 ins Reich der Mitte und nahm in Jieyang an der zweitägigen 2. Deutsch-Chinesischen Mittelstandskonferenz teil. Dort referierte er vor 800 Teilnehmern über die Frage „Wird Wasser die Kohle der Zukunft?“

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Sauber, leise und äußerst komfortabel

ix35
.info/blog/wp-content/uploads/2017/01/Hyundai-ix35-fuel-cell-berlin-web.jpg?w=780&ssl=1 780w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /> H2-Betankung in Berlin

Hyundai ist bereits seit dem Jahr 2013 mit der serienmäßigen Brennstoffzellenversion seines ix35 auf dem Markt. 2015 wurden 250 Exemplare davon nach Europa geliefert, wovon allein in Deutschland 120 Exemplare vornehmlich an Unternehmen verkauft beziehungsweise verleast wurden. 2016 gründete die Linde AG das Unternehmen BeeZero, das allein 50 ix35 Fuel Cell bestellte, um diese in München im Carsharing anzubieten.

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Wasserstoff-Erzeugung mittels Photosynthese

Juelich
© HZB, M. May

Wasserstoff gilt als hocheffizienter und nahezu idealer Energiespeicher. Seine Bedeutung wächst im Zuge der unsteten Gewinnung erneuerbarer Energien. Allerdings verursacht der Umweg der klassischen Wasserstofferzeugung aus Solarstrom mit anschließender Elektrolyse Wirkungsgraddefizite. Daher könnte die künstliche Photosynthese eine interessante Alternative werden. An entsprechenden Verfahren arbeiten Forscher weltweit.

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PowerPaste für mobile und autarke Brennstoffzellen

PowerPaste
MgH2-basierte PowerPaste, © IFAM

Die wichtigsten Vorteile von Wasserstoff als Sekundärenergieträger sind lange bekannt: hohe spezifische Energie, gute Wirkungsgrade, emissionsfreie Nutzung. Wasserstoff konnte sich jedoch bislang für viele denkbare Anwendungen noch nicht am Markt etablieren. Häufig erweisen sich die für diese Bereiche verfügbaren Speicherlösungen als zu kostenintensiv oder technisch problematisch.

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Immenses Potential von Brennstoffzellen-Triebwagen

Brunnhuber
G. Brunnhuber, M. Lange, J. Sprotte, Landrat H. Riegger (v. l.), © Alstom

Mit Wasserstoff betriebene Züge sollen zukünftig auf nichtelektrifizierten Strecken als Alternative zu Diesel-Loks zum Einsatz kommen. Auch wenn Triebwagen mit Brennstoffzellen-Batterie-Antrieb derzeit noch bis zu eine Million Euro teurer sind als die heute gängige Dieselvariante, könnten Effizienzvorteile der Brennstoffzelle und geringere Instandhaltungskosten mittelfristig zu Kosteneinsparungen in Höhe von bis zu 25 Prozent führen.

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Metastudie zu Potenzialen von Wasserstoff

StudieWasserstoff, der auf Basis erneuerbarer Energien hergestellt wurde, hat zuletzt erheblich an Bedeutung gewonnen – und das in gleich mehreren Wirtschaftssektoren. In der Automobil- und Kraftstoffbranche wird erneuerbarer Wasserstoff primär als Kraftstoff für Brennstoffzellenfahrzeuge betrachtet, während für die Erdgasindustrie die Einspeisung ins Erdgasnetz eine zentrale Anwendungsoption darstellt. Die verschiedenen Branchen verfolgen somit unterschiedliche technologische und wirtschaftliche Strategien, die bislang noch nicht vergleichend und im Hinblick auf mögliche gemeinschaftliche Verwertungsperspektiven untersucht worden sind.

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Hochdruck-Elektrolyseur in Taschenbauweise

Shortstack
PEM-Elektrolyseur-Stack, © W-HS

An der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen haben Wissenschaftler des Westfälischen Energieinstituts (WEI) einen PEM-Wasserelektrolyseur in Taschenbauweise entwickelt. Dieser Elektrolyse-Stack beruht auf dem vom WEI vorgeschlagenen Prinzip der hydraulischen Verpressung von Einzelzellen unter Anwendung einer patentierten Systemregelung. Damit ist es möglich, den Hydraulikdruck dem Gasdruck am Ausgang des Systems nachzufahren. Hierdurch kann ein nahezu beliebiges Druckniveau des produzierten Wasserstoffs am Ausgang des Systems erreicht werden.

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