Green-GT-Vision wird real

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© Green GT

Eine Jahre alte Vision könnte tatsächlich Realität werden: Am 30. August 2016 kündigte die italienische Designerfirma Pininfarina an, sie werde das Antriebskonzept von Green GT in Kleinserie in ihren H2 Speed einbauen, allerdings nicht für die Straße, sondern für die Rennpiste. Zuletzt hatte Pininfarina, die im Dezember 2015 für 28 Mio. US-$ von Mahindra übernommen worden war, eine Studie ihres Flitzers Anfang des Jahres auf dem Genfer Autosalon als leistungsstarken LeMans-Prototyp mit Wasserstoffantrieb und extremer Fahrdynamik präsentiert. Die Antriebseinheit des schweizerischen Unternehmens Green GT befindet sich seit 2012 in Arbeit und wurde 2015 vom Formel-1-Fahrer Olivier Panis erstmals im Green GT H2 auf dem Circuit Paul Ricard in Frankreich und im Juli 2016 in Le Mans getestet, nachdem 2013 die Präsentation verschoben worden war. Zum Einsatz kommt hierbei eine 210 kW leistende PEM-Brennstoffzelle von SymbioFCell, die zwei Elektromotoren mit insgesamt 370 kW versorgt. Geplant ist, zehn bis 100 Exemplare davon für betuchte Rennwagen-Fans zu bauen – zum Stückpreis von rund 2,5 Mio. US-$. Der fahrbereite Prototyp soll Anfang 2017 bereitstehen, das Serienmodell Ende nächsten Jahres.

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