Neue H2-Station in Innsbruck

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Nach Wien die zweite H2-Tankstelle in Österreich (Quelle: OMV)

Am 21. Mai 2015 hat die erste Wasserstofftankstelle in Tirol eröffnet. Die neue Station in der Innsbrucker Andechsstraße liegt an einer der wichtigsten Transitrouten Europas und ist Teil einer bereits bestehenden OMV-Mineralöltankstelle, an der zukünftig sechs Brennstoffzellenautos pro Stunde mit Wasserstoff betankt werden können. Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf erklärte anlässlich der Inbetriebnahme: „Als hochbelastetes Transitland, das unter anderem mit CO2, Feinstaub und Lärm zu kämpfen hat, sehen wir einer emissionsfreien Wasserstoff-Zukunft äußerst positiv entgegen.“

Alois Wach, Leiter des OMV- und Avanti-Tankstellengeschäfts in Deutschland und Österreich, sagte: „Ich bin überzeugt, dass die Mobilität der Zukunft eine Vielzahl an Möglichkeiten bieten wird: vom sparsamen Diesel- oder Benzinfahrzeug über das urbane Elektromobil bis zum Brennstoffzellenfahrzeug. Wir fokussieren unsere Entwicklungsarbeit auf die Brennstoffzelle und damit auf Wasserstoff. Das ist eine Innovation nahe an unserem Kerngeschäft, denn schon heute produzieren wir in unseren Raffinerien große Mengen an Wasserstoff für die Industrie.“

Hydrogenics

Dr. Walter Huber vom IIT (s. auch Interview) berichtete: „Innsbruck verbindet auch die Ost-Westlinie zwischen Wien und Liechtenstein oder der Schweiz, denn die OMV hat ja – wie ich gehört habe – Standorte entlang der Autobahn in Linz und Salzburg im Blickfeld.“ Dr. Walter Böhme, Leiter Innovationsmanagement OMV, stellte dazu bereits 2014 klar: „Richtig einen Schwung bekommen wird das erst rund 2025, denn dann werden fast alle Automobilhersteller sogenannte Zero-Emissions-Fahrzeuge brauchen, um ihre CO2-Vorgaben zu erfüllen.“

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