Langer Atem und viel Geduld – Sigmar Gabriel im HZwei-Interview

Sigmar-Gabrier
Sigmar-Gabrier
Sigmar Gabriel (Foto: S. Geitmann)

Das erste Jahr Regierungszeit ist noch nicht ganz um, aber schon jetzt steht fest, dass Sigmar Gabriel, Vize-Kanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Energie, mit seinem Super-Ministerium die meisten Schlagzeilen macht. Hierbei ging es bisher vorrangig um die Ökostrom-Umlage. Allerdings gibt es nicht nur hier Fragezeichen: Auch die Zuständigkeiten bei Wasserstoff und Brennstoffzelle sowie bei Elektromobilität und Energiespeicherung sind immer noch nicht ganz geklärt. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat sich zwar während der Haushaltsdebatte im April 2014 für die Fortführung des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie ausgesprochen (s. auch HZwei-Interview im April-Heft)

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Batterie-Revolution: Parallel- statt Reihenschaltung

Pacadu
Pacadu
(Quelle: ASD)

Während der Intersolar Europe 2014 hat die Firma Automatic Storage Device eine Entwicklung vorgestellt, die die Energiespeicherbranche revolutionieren könnte: Das Freiburger Unternehmen präsentierte auf der Fachmesse für die Solarwirtschaft eine Elektronik, die die Parallelschaltung von Batteriezellen ermöglichen soll. Die Parallelschaltung würde die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer von Akkus erheblich verbessern und nach Angaben von ASD die Kosten für Speicher um bis zu 30 Prozent senken.

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Die rollende Litfaßsäule – Rein werbefinanzierter Betrieb

Pronet-Smart
Der Pronet-Smart auf der Hannover Messe 2014 (Foto: ProNet Energy)

Einen unkonventionellen, aber äußerst interessanten Ansatz der Vermarktung von Brennstoffzellenfahrzeugen verfolgt Dieter Teckhaus von ProNet Energy: Der Geschäftsführer dieser Ingenieurgesellschaft für Elektromobilität und Kommunikationsprojekte möchte Halter und Fahrer von BZ-Autos voneinander entkoppeln und darüber einen rein werbefinanzierten Betrieb ermöglichen. Dafür trat er dem vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekt H2-Mobil bei, bei dem ein Smart auf Elektroantrieb umgerüstet wurde.

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Die Bedeutung von Energiespeichern wächst

GP-Joule-Lageplan
GP-Joule-Lageplan
Biogasanlage (hi. li.) mit einer Elektroyseanlage (re.), H2-Speicher (hi. re.) plus BHKW (vorne)
(Quelle: GP Joule)

Die GP Joule GmbH engagierte sich mit ihrem „Stromlückenfüller“ in letzter Zeit deutlich stärker als noch im vergangenen Jahr beim Thema Energiespeicherung. Die H-Tec Systems GmbH, das Lübecker Tochterunternehmen von GP Joule, ist zwar schon seit 1997 fast durchgängig (außer 2001) auf diesem Themengebiet vertreten. Der Mutterkonzern, der Kraftwerksprojektierer aus Reußenköge, konzentrierte sich hingegen bislang eher auf sein Solar- und Biogasanlagengeschäft. In diesem Jahr präsentieren sich Mutter- und Tochterfirma jedoch verstärkt gemeinsam in neuem Design und werben offensiv für ihr Energiespeicherkonzept: den Stromlückenfüller.

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Baxi Innotech kooperiert mit Toshiba

Borchers
Borchers
Dörte Borchers arbeitet jetzt für das Schwesterunternehmen Senertec (Foto: Tobias Renz FAIR)

Nach mehreren Wochen der Unklarheit, wie die Zukunft von Baxi Innotech aussieht (s. HZwei-Heft April 2014), meldete der Hamburger Entwickler von Brennstoffzellenheizgeräten am 23. April 2014, dass die BZ-Technik fortan von der Toshiba Fuel Cell Power Systems Corporation (TFCP) beigesteuert wird. In der nächsten Gerätegeneration der Gamma Premio wird somit nicht mehr auf die Stacks von Ballard zurückgegriffen, sondern auf japanische Systeme. Sten Daugaard, der neue Geschäftsführer von Baxi Innotech, erklärte dazu: „Bei der Überprüfung

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Zick-Zack-Verlauf der Börsen-Kurse von Brennstoffzellen-Firmen

Plug-Power

Plug-PowerAn der Wall Street nennt man die Firma inzwischen „Day-Trader Darling“, weil Plug Power etwas für Leute ist, die auf schnelle Gewinne aus sind, die Aktien binnen eines Tages kaufen und verkaufen. Der Börsenkurs dieses US-amerikanischen Brennstoffzellenunternehmens schwankt so stark wie kaum ein anderer. Über diese Entwicklung an der Wall Street berichtet direkt aus New York die Auslandskorrespondentin Kathrin Werner, die sonst für die Süddeutsche Zeitung schreibt.

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