Hybridtechnik ist nicht gleich Elektromobilität

Cockpit im Tesla S - ein rollendes Infotainment-Gefährt
Cockpit im Tesla S – ein rollendes Infotainment-Gefährt

Die IAA 2013 hat gezeigt, dass nicht mehr so wie früher die großen Geländewagen im Mittelpunkt stehen, sondern eher kompakte SUVs und dass die Autos immer mehr zu rollenden Infotainment-Karossen werden. Im Mittelpunkt des Interesses steht außerdem derzeit die zunehmende Vernetzung der Autos, die immer weiter „zur mobilen Kommunikationsplattform“ umgebaut werden. Es wird immer mehr Engagement in die Cockpit-Gestaltung gelegt.

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65. IAA in Frankfurt am Main – Kein Fest der Elektromobilität

Der e-Golf, der e-up! (r.) und der eco up! (l.) auf dem VW-Messestand
Der e-Golf, der e-up! (r.) und der eco up! (l.) auf dem VW-Messestand

tps://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/1718061950564b49aadcdf828e34cfc9" width="1" height="1" />Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung 2013 sollte das Thema Elektromobilität wieder neu aufgegriffen werden – aber das war dann doch zuviel versprochen. Auf rund 230.000 Quadratmetern zeigten die insgesamt 1.098 Aussteller den etwa 1 Mio. Besuchern zwar zahlreiche automobile Neuheiten, aber um das Thema E-Mobility ging es dabei nur am Rande. Lediglich BMW und Volkswagen präsentierten neue, kommerziell erhältliche Elektroflitzer.

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AVL und FZ Jülich zeigen Brennstoffzellen-Energieversorgungssysteme für Lkw

Zunächst fürs Militär, dann für den maritimen und den Lkw-Sektor (Quelle: AVL List)
Zunächst fürs Militär, dann für den maritimen und den Lkw-Sektor (Quelle: AVL List)

Brennstoffz

ellen sind für Lastfahrzeuge ungeeignet, zumindest als Antriebsaggregat, aber bei der Bordenergieversorgung können sie sowohl zur Effizienzsteigerung als auch zur Lärmreduzierung beitragen. Bislang mussten Lkw während der Standzeiten den Dieselmotor laufen lassen, damit die Lichtmaschine ausreichend Strom (3 bis 10 kW) zur Versorgung der Fahrerkabine beziehungsweise der Kühlaggregate erzeugt. Mitte Februar 2013 meldete das Forschungszentrum Jülich, dass diese Arbeit zukünftig von einem Brennstoffzellensystem übernommen werden kann, und während der Hannover Messe präsentierte auch AVL List einen portablen Stromgenerator für Trucks.

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Comeback des H2-Verbrennungsmotors

Erfolgreicher Renntest von Alset Global und Aston Martin (Quelle: Alset Global)
Erfolgreicher Renntest von Alset Global und Aston Martin (Quelle: Alset Global)

Vielleicht hat der Wasserstoff-Verbrennungsmotor ja doch noch eine Chance. Diese Hoffnung hegt jedenfalls Alset Global. Allerdings verfolgt das österreichische Unternehmen einen anderen Ansatz als damals BMW, die ihre Aktivitäten in diesem Bereich eingestellt haben. Alset Global baut auf ein Wasserstoff-Hybridsystem, das zukünftig als Alternative für konventionelle Verbrennungskraftmotoren angeboten werden kann. Den ersten Praxistest in einem umgebauten Aston Martin Rapide S hat dieses System am 19. Mai 2013 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring erfolgreich gemeistert.

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Auf Lolland entsteht das Wasserstoff-Dorf 2.0

H2 Interaction – Info-Zentrum in Vestenskov
H2 Interaction – Info-Zentrum in Vestenskov

Vestenskov ist eine kleine Gemeinde auf Lolland, Dänemarks viertgrößter Insel. Auf dem äußerst ebenen Eiland, der so genannten „Pfannkuchen-Insel“ (pancake island), gibt es reichlich Wind. Da ist es nur logisch, dass nahe dem Küstenstreifen ein großer Offshore-Windpark steht, der so viel elektrische Energie ins Stromnetz speist, dass die rund 70.000 Insulaner damit 50 Prozent ihres Strombedarfs decken können. Zur Abdeckung der restlichen 50 Prozent, und weil der Windstrom nicht gespeichert wird, sind die Inselanwohner auf fossile Energien angewiesen. So war es jedenfalls bis 2006. Damals startete ein sechsjähriges Projekt zur Speicherung der Windenergie in Wasserstoff. Vestenskov wurde zum Wasserstoff-Dorf. Und weil es so gut lief, folgt jetzt Vestenskov 2.0.

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Franzosen bauen am Brennstoffzellen-Bike

Foto: Cycleurope
Foto: Cycleurope

Anfang des Jahrhunderts wurde bereits über Fahrräder mit Brennstoffzellenantrieb spekuliert. Nach rund 15 Jahren könnte es so weit sein, dass tatsächlich BZ-Bikes auf den Markt kommen. In Nizza hat Cycleurope Industries France Ende Mai 2013 den Prototyp seines Alter Bikes während eines Fahrradkongresses vorgestellt. Das Alter Bike nutzt mehrere Technologielösungen inklusive einer neuen Brennstoffzellenart, einer chemischen Wasserstoffspeicherung in recyclebaren Kanistern sowie einer Hybrid-Architektur, die die Last zwischen Lithium-Ionen-Akku und Brennstoffzelle ausbalanciert.

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