In Hannover zeigte sich die Industrie fit für die Zukunft

Bundeskanzlerin Angela Merkel setzte ihren Messerundgang mit Wladimir Putin trotz Störaktion fort.
Bundeskanzlerin Angela Merkel setzte ihren Messerundgang mit Wladimir Putin trotz Störaktion fort.

Vom 8. bis 12. April 2013 sind 6.550 Aussteller aus 62 Ländern erschienen sowie rund 225.000 Besucher. Für die Deutsche Messe AG war das damit „die stärkste Messe seit zehn Jahren“. Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe, freute sich: „Die weltweit wichtigste Industriemesse hat sich in den vergangenen Tagen als Treiber für die vierte industrielle Revolution gezeigt.“ Für Aufsehen auf der Hannover Messe sorgte insbesondere der Besuch von Wladimir Putin, dem Präsidenten der Russischen Föderation.

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Projekt Unterelbe analysiert das Potential von Wind-Wasserstoff

Anfang des Jahres haben sich insgesamt 17 Unternehmen im Rahmen eines Pilotprojekts zur Analyse einer Wind-Wasserstoff-Wirtschaft zusammengeschlossen. Die Chemie- und Energiefirmen trafen sich in Laatzen bei Hannover mit mehreren Verbänden und Landkreisen verschiedener norddeutscher Bundesländer. Gemeinsam wollen sie untersuchen, wie die Aussichten für den Energiespeicher Wasserstoff sind und wie Anreizsysteme für eine verstärkte Nutzung von Wind-Wasserstoff aussehen könnten. Dafür beauftragten sie die Unternehmensberatung Ernst & Young, eine der ersten überregionalen Studien dieser Art in Deutschland anzufertigen.

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EU einigt sich auf Typ-2-Stecker für Elektroautos

Volker Lazzaro präsentiert den „Mennekes-Stecker“
Volker Lazzaro präsentiert den „Mennekes-Stecker“

Es gab schon etliche Fehlmeldungen, aber dieses Mal soll es tatsächlich stimmen: Die Europäische Kommission hat sich im Februar 2013 auf einen einheitlichen Standard für Ladestecker geeinigt. Die Wahl fiel auf den in Deutschland entwickelten Typ-2, wie er hierzulande bereits in etlichen Fahrzeugen zur Anwendung kommt. Die von Mennekes entwickelte Steckerkonfiguration gemäß DIN IEC 62196 gilt als universell einsetzbar und robust und unterstützt sowohl das einphasige als auch das dreiphasige Laden (16 A bzw. 63 A). Stecker vom Typ-1, die in Japan entwickelt und mittlerweile auch in den USA eingeführt wurden, ermöglichen demgegenüber nur die einphasige Ladung. Die Italiener und Franzosen hatten den Typ-3 favorisiert, der zwar ein- und dreiphasig laden kann, aber nur bis 32 A geeignet ist.

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Projektwoche am Hedwig-Bollhagen-Gymnasium in Velten

Jungs wollen experimentieren
Jungs wollen experimentieren

Das Interesse war groß. Es gab mehr Anmeldungen als freie Plätze. Das Thema „Batterien und Brennstoffzellen – i-Pod, Handy und Auto – ohne ‚Saft’ keine Kraft?“ kam gut an bei den Schülern des Hedwig-Bollhagen-Gymnasiums in Velten, denn im Mittelpunkt der drei tollen Projekttage zum Jahresanfang 2013 an der Brandenburger Schule abgehalten wurden, standen: Experimente – genau das Richtige für Acht- und Neuntklässler.

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Siemens testet CO2RRECT

Das neue CO2RRECT-Elektrolysesystem im Innovationszentrum Kohle, Foto: RWE
Das neue CO2RRECT-Elektrolysesystem im Innovationszentrum Kohle, Foto: RWE

Im Januar 2013 ist ein Demonstrator des PEM-Elektrolyseurs von Siemens Industry bei dem Energieversorger RWE in Betrieb gegangen. Das in einen Container integrierte System aus der Hydrogen-Solutions-Abteilung von Dr. Manfred Waidhas, das eine Leistung von maximal 300 kW bringt, soll bis zum Oktober 2013 am Kraftwerksstandort Niederaußem im Innovationszentrum Kohle innerhalb eines Power-to-Gas-Projektes getestet werden. Es produziert pro Stunde zwei bis sechs Kilogramm Wasserstoff. Das Essener Unternehmen RWE beabsichtigt, auf diesem Wege sowohl aus erneuerbaren Energien erzeugten Strom speichern und gleichzeitig Kohlendioxid an Wasserstoff binden und somit Methan herstellen zu können.

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Neuer Bundesverband Energiespeicher gegründet

BVES LOGO Pixel-RGB-PfadAnfang des Jahres hat sich der Bundesverband Energiespeicher (BVES) mit Sitz in Berlin gegründet. Dieser Zusammenschluss unterschiedlichster Institutionen aus dem Energiesektor verfolgt das Ziel, die Weiterentwicklung der Energiespeicherungstechnologien voranzutreiben und den Aufbau eines stabilen Energiespeichermarkts in Deutschland zu beschleunigen. Zum Präsidenten des BVES wurde Prof. Dr. Eicke R. Weber, Leiter des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE), ernannt. Weber erklärte anlässlich der Gründung:

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Brennstoffzellen-Heizgeräte brauchen Unterstützung

Staatssekretär Rainer Bomba redete der Industrie ins Gewissen
Staatssekretär Rainer Bomba redete der Industrie ins Gewissen

Es könnte so schön sein: Die ersten Brennstoffzellenheizgeräte sind endlich auf dem Markt. Das Ziel, auf das die gesamte Branche seit Jahren hingearbeitet hat, scheint somit erreicht zu sein. Aber von Freude oder gar Erleichterung ist weit und breit keine Spur. Ganz im Gegenteil: Jetzt, nachdem Millionenbeträge in die Forschungs- und Entwicklungsarbeit für diese modernen Kraftwärmekopplungsgeräte geflossen sind, ruft die Industrie nach einer Anschlussfinanzierung für die Markteinführung. Zunächst musste die Initiative Brennstoffzelle (IBZ) jedoch den Unmut von Staatssekretär Rainer Bomba über sich ergehen lassen, denn der zeigte sich gar nicht begeistert von dem bisher Erreichten und las der deutschen Heizgerätebranche mal wieder gehörig die Leviten.

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