Induktion statt Batteriewechsel

Quelle: Conductix Wampfler

Shai Agassi hat das Batteriewechsel-Unternehmen Better Place bereits im Oktober 2012 verlassen. Auch der Vizegeschäftsführer Moshe Kaplinsky beendete dort im November seine Arbeit. Jetzt hat das israelische Unternehmen seinen Ankündigungen, sich aufs Kerngeschäft konzentrieren zu wollen, Taten folgen lassen und sein Engagement in den USA sowie in Australien zurückgeschraubt. Der Tätigkeitsschwerpunkt soll fortan in seinem Heimatland sowie in Dänemark liegen.
Dieser Rückschritt im Bereich des Batteriewechsel-Konzepts geht einher mit einem neu aufkeimenden verstärktem Interesse im Bereich der Induktion. Die induktive Aufladung von Akkumulatoren für E-Autos verspricht deutliche Komfortgewinne für die Kunden, weshalb sich hier jetzt gleich mehrere Unternehmen engagieren.
Erste Demonstrationsvorhaben existieren bereits. Wie genau die aktuelle Lage aussieht, werden Sie im April-Heft der Zeitschrift HZwei nachlesen können.

1 Gedanke zu „Induktion statt Batteriewechsel“

  1. Danke für diese Info, Herr Geitmann.
    Allerdings ist dies KEINE Lösung, sondern nur eine Rumdoktorei an den Symptomen.
    Weil die Fragen nach der zu nutzenden Primärenergie und nach der Speicherung
    bisher NICHT gelöst sind! Und dazu gibt es auch nicht allzu viele Aktivitäten!
    Übrigens besaß die Firma Ballard aus Kanada hunderte von Patenten
    zu diesem Thema. Diese Patente gingen über verschiedene Verschmelzungsfusionen an die Firma Daimler AG (z.T. auch an Ford und Honda).
    Dort liegen sie seit den 1990er Jahren. Ob die das überhaupt wissen?
    Daimler AG zahlt auf jeden Fall noch die Patentgebühren …

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