Kostenlose Eintrittskarten für die elektromobilia

Der Hydrogeit Verlag bietet den Leserinnen und Lesern der Zeitschrift sowie des Blogs HZwei die Möglichkeit, Eintrittskarten für die elektro:mobilia-Messe gratis bekommen zu können. Dafür brauchen Sie sich lediglich online unter www.elektromobilia.de anmelden. Dann können Sie pro Login ein Freiticket bekommen. Das Ticket gilt als Tageskarte für die Fachmesse elektro:mobilia 2013, es gestattet keinen Zutritt zu der Konferenz, dem 5. Kompetenztreffen Elektromobilität.

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Beschleunigte Markteinführung von BZ-Autos trotz Verschiebung

Bisheriger Antriebsstrang der B-Klasse F-CELL (oben) im Vergleich zum aktuellen Entwicklungsstadium (unten). Quelle: Daimler

Nachdem bereits tagelang gemutmaßt wurde, dass bei Daimler eine erneute Verzögerung bei der Einführung von Brennstoffzellenautos gibt, ist es seit Montag offiziell: Die Kommerzialisierung von Wasserstofffahrzeugen soll nicht wie ursprünglich angekündigt 2014 erfolgen sondern 2017. V

erpackt wurde diese Verschiebung in der Mitteilung, dass die Stuttgarter „eine strategische Kooperation mit Renault-Nissan und Ford“ eingehen, von der „mehr Schub für die Brennstoffzellentechnologie“ erwartet wird. Diese „Allianz zur gemeinsamen Entwicklung eines Brennstoffzellensystems“ soll nach Unternehmensangaben dazu führen, dass „eine beschleunigte Marktverfügbarkeit“ bei gleichzeitiger Senkung der Investitionskosten erreicht wird.

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GRHYD soll Atomstrom in Frankreich ersetzen

AKW Fessenheim, Quelle: Florival fr

In Frankreich stehen grundlegende Veränderungen im Energiesektor an: Das bis dato als ausgewiesen atomfreundlich geltende Land plant, den Anteil der Nuklearenergie an der Stromerzeugung bis zum Jahr 2025 um ein Drittel zu reduzieren – anstelle von 75 % soll er dann 50 % betragen. Dementsprechend erklärte François Hollande im September 2012, das AKW in Fessenheim unweit der deutschen Grenze (Elsass) solle 2016 als eines der ersten Kraftwerke abgeschaltet werden. Als Ersatz sollen erneuerbare Energien herangezogen werden.

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Ceramic Fuel Cells mit Problemen

Frank Obernitz, CFC Deutschland, Bundesumweltminister Peter Altmaier, Dr. Roman Dudenhausen und Jeffrey Harding, Ceramic Fuel Cells (v.l.) mit BlueGen-Gerät

Während in Deutschland und auch in Großbritannien die Anstrengungen für die Vermarktung der BlueGen-Geräte intensiviert werden, beschäftigte sich die CFCL-Geschäftsführung in Australien im Herbst 2012 mit sich selbst: Kurz nach der Veröffentlichung des Finanzberichts zum dritten Quartal gab das Unternehmen eine Änderung in der Firmenleitung bekannt. Neuer Geschäftsführer ist seit dem 13. November Robert Kennett, vorheriges Mitglied des Aufsichtsrates. Der Energiefachmann, der meist kurz „Bob” gerufen wird, zählt seit dem Jahr 2006 zum Team der Australier und löst Brendan Dow als Geschäftsführer ab.

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Deuterium wird herausgesiebt

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Quelle: Universität Augsburg / Advanced Materials

Deutschen Wissenschaftlern ist es gelungen, den seltenen Verwandten von Wasserstoff, Deuterium, besonders effizient zu separieren. Wie das Max-Planck-Institut (MPI) Ende November 2012 bekannt gab, gelang es mit Hilfe einer metallorganischen Gerüstverbindung, Wasserstoff-Isotope voneinander zu trennen, und zwar zwei- bis dreimal effizienter, als dies mit bisherigen Methoden möglich war. Das Team mit Forschern vom MPI in Stuttgart, von der Jacobs University Bremen und der Universität Augsburg stellte fest, dass ein MOF (engl. metalorganic framework) als so genanntes „Quantensieb“ dienen kann.

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Hype-Hopping – Grund sind übersteigerte Erwartungen

Wer hätte das gedacht, dass nach dem Elektromobilitäts-Hype so bald gleich der nächste Hype durch die Energiewirtschaft pflügt. Wir waren doch gerade noch dabei, über das Wohl und Wehe der Elektrofahrzeuge zu sinnieren, da geht es quasi schon wieder los. Dieses Mal unter dem Schlagwort „Energiespeicherung“.

Ein untrügliches Zeichen für das Aufflammen einer neuen Euphoriewelle ist stets die Anzahl der Veranstaltungen, die zu einem speziellen Thema abgehalten werden. Zur Jahrtausendwende boomte es hier ganz kräftig bei allem, was mit Brennstoffzellen zu tun hatte, um 2008/2009 waren es die E-Autos mit der Batterietechnik, jetzt ist es die Speicherung von elektrischer Energie – speziell von „grünem“ Strom.

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Führungswechsel bei Air Liquide Deutschland

Thomas Pfützenreuter, Quelle: Air Liquide Deutschland

Thomas Pfützenreuter ist neuer Vorsitzender der Geschäftsführung der Air Liquide Deutschland GmbH. Seit dem 1. November 2012 führt der Wirtschaftswissenschaftler die Arbeit von Markus Sieverding weiter, der nach Aussage der Presseabteilung das Gaseunternehmen auf eigenen Wunsch verlassen hat. Sieverding war 20 Jahre lang für Air Liquide tätig, seit 2004 als Vorsitzender der Geschäftsführung (s. Interview HZwei-Heft Okt. 2012). Thomas Pfützenreuter arbeitete bis Ende 2011 für die AkzoNobel GmbH, bevor er im vergangenen Jahr als freier Berater agierte. Der Diplom-Ökonom leitet bei dem französischen Unternehmen fortan die deutschen Geschäfte, die rund ein Siebtel des Gesamtumsatzes des Konzerns ausmachen.

Enertrag startet Elektrolyseur-Produktion

Drei 2-MW-Elektrolyse-Stacks bei Enertrag HyTec, Quelle: Enertrag

Aus der Not heraus, weil es keine geeigneten Elektrolyseure gab, widmete sich der Windkraftprojektierer Enertrag selbst dem Thema Elektrolyse und baute zunächst einen atmosphärischen Prototyp mit 600 kW und einer Kapazität von 120 Normkubikmeter Wasserstoff pro Stunde. Im Jahr 2010 gründete das Prenzlauer Unternehmen dafür eine eigene Tochterfirma, die Enertrag HyTec GmbH, die mittlerweile mit der Vorserienproduktion startete. Ende November 2012 meldete das Unternehmen von Gut Dauerthal, dass bereits drei 2-MW-Elektrolyseure an die ersten Kunden ausgeliefert sind.

Mainz ohne Brennstoffzelle

Der Hydrogen4 in Berlin – bald ein Bild vergangener Tage?

General Motors setzt seine Umstrukturierungsmaßnahmen fort: Mitte Oktober 2012 gab das deutsche Tochterunternehmen Opel bekannt, dass die Entwicklung von Brennstoffzellenfahrzeugen aus Mainz-Kastel abgezogen wird. Ein Unternehmenssprecher sagte gegenüber der Financial Times Deutschland: „Die betroffenen 200 Mitarbeiter werden andere Aufgaben in der Fahrzeugentwicklung übernehmen.“ Weiter hieß es,

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Hypes kommen und gehen

Hype-Zyklus nach Gartner, Quelle: www.gartner.com

Die Hypes um die Brennstoffzelle sind fast schon legendär. Auch bei der Elektromobilität geht es auf und ab. Wahrscheinlich hat sich deswegen der Wissenschaftsfonds FWF genau dieses Themenfeld herausgesucht, um daran beispielhaft den „Aufstieg & Fall“ von Technologie-Hypes zu analysieren. Ende November 2012 stellte das Team von Dr. Matthias Weber vom Austrian Institute of Technology die Ergebnisse dieser Studie vor. Demnach gibt es bei derartigen Hypes ein Wechselspiel von Entwicklung und Erwartung, das zwar Fortschritt, aber auch Frustration mit sich bringt. Glühende Begeisterung wird relativ rasch von totaler Enttäuschung abgelöst.

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