H2-Erzeugung vor Ort förderfähig

ITM-Power
Elektrolyseur von ITM Power

Seit dem 14. November 2017 können auch Elektrolyseure, die Wasserstoff direkt an der Tankstelle erzeugen, gefördert werden. Dies könnte ein wichtiger Impuls für den Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur sein. Die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) reagiert damit auf anhaltende Kritik, dass diese Art der H2-Versorgung bislang unberücksichtigt geblieben war. Ab sofort können im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP 2) öffentlich zugängliche Wasserstofftankstellen im Straßenverkehr mit bis zu 60 Prozent der Investitionskosten gefördert werden.

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Alpiq übernimmt Diamond Lite

alpiqDiamond Lite S.A. war bisher so etwas wie der europäische Ableger des US-amerikanischen Elektrolyseurherstellers Proton OnSite. Seit Sommer 2017 ist das anders: Am 30. Juni hat die Alpiq Holding AG das schweizerische Unternehmen übernommen. Der in Lausanne ansässige Energiedienstleister Alpiq erweiterte damit nach eigener Aussage sein Portfolio um Power-to-Gas-Produktionsanlagen

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Peter Röttgen ist BEE-Geschäftsführer

Roettgen
Peter Röttgen, © BEE

Dr. Peter Röttgen ist seit dem 1. August 2017 Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) e.V. Röttgen war zuvor als stellvertretender Amtsleiter im niedersächsischen Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie tätig und leitete dann das Innovationszentrum für Energiespeicherung beim Energieversorger E.ON, bis der Konzern seine Tätigkeitsfelder trennte. Peter Röttgen folgt auf Harald Uphoff, der 2016 nach dem Ausscheiden von Dr. Hermann Falk den BEE zeitweise kommissarisch geführt hatte.

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Olympiade 2020 mit H2 aus Brunei

Das H2-Tankstellenprogramm in Japan ist derzeit weltweit führend: Etwa 90 Wasserstoffstationen sind in Betrieb und weitere acht im Bau. Alle werden mit staatlichen Subventionen finanziert. Die Standorte dienten im Juli 2017 etwa 1.800 Toyota Mirai und 200 Honda Clarity für den Kraftstoffnachschub. Die größte Neuigkeit aber ist die Bildung eines Konsortiums bestehend aus elf Unternehmen, die sowohl den Bau weiterer Stationen voranbringen als auch deren Betrieb übernehmen werden.

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Trumps Verwaltungs-Update

Station
Vision einer H2-Station, © Shell

Donald Trumps Energieministerium (Department of Energy) ist im Begriff, gemäß den Kampagnenpositionen des US-Präsidenten die Förderung fossiler Energieträger weiter zu erleichtern, obwohl die US-Energiemärkte eigentlich nicht leicht zu manipulieren sind. Dabei kam das DOE vor kurzem selbst zu dem Schluss, dass der größte Grund für den Stillstand von Kohlekraftwerken

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Automobilhersteller sollen liefern

china
© Pixabay

Das Maß aller Dinge im Mobilitätssektor ist derzeit China. Dort wird heute die Politik gemacht, nach der sich auch hiesige Automobilhersteller zu richten haben, wenn sie denn weiterhin in diesem Bereich mitspielen wollen. Die Luft in etlichen chinesischen Großstädten ist derart schlecht, dass der Handlungsdruck die dortigen Politiker zu drastischen Maßnahmen zwingt. Dementsprechend wird dort Elektromobilität massiv gefördert

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Deutsche Autobauer liegen zurück

SchaufensterDie HZwei hat in den Jahren 2013 bis 2016 regelmäßig umfangreich über all die verschiedenen Projekte informiert, die im Rahmen des Programms Schaufenster Elektromobilität deutschlandweit durchgeführt wurden. Parallel zu diesen insgesamt 145 Vorhaben gab es eine Begleit- und Wirkungsforschung (BuW) zur Koordination, Auswertung und Veröffentlichung der Ergebnisse. Das Resultat daraus ist ein 322 Seiten umfassender Abschlussbericht.

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48 Volt – Vierfache Spannung

Immer häufiger ist im Automobilbau die Rede von 48-Volt-Systemen. Diese Vervierfachung der Bordnetzspannung von bislang 12 Volt bewirkt bei gleicher Leistung eine Herabsetzung der fließenden Ströme um den Faktor vier (P = U * I). Ein geringerer Stromfluss ermöglicht kleinere Kabelquerschnitte. Angesichts der vielen Meter Kabel, die heutzutage in Autos verbaut werden, bringt dies nennenswerte Gewichts- und somit auch Kraftstoffersparnisse mit sich.

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Motorsport der Zukunft – mit Strom

Forze
Forze VII, © TU Delft

Die Zeichen sind unübersehbar: Mercedes-Benz steigt bei der Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM) aus und ab 2019 bei der Formel E ein. Auch Audi, BMW und Porsche fahren zukünftig bei dem E-Autowettrennen mit – und die Formel 1 wird zunehmend elektrifiziert. Der Wechsel vom fossilen zum elektrischen Rennsport ist in vollem Gange. Ehemalige Zukunftstechnologien (s. auch Eco-marathon) werden zum Alltag.

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ThaiGer-H2 gewinnt Eco-Marathon

ThaiGer
ThaiGer-H2-Racing-Team, © FH Stralsund

Mitunter muten sie etwas spielerisch an, aber die Wettfahrten mit den klein dimensionierten H2-Rennwagen haben durchaus ernsthafte Hintergründe: Es geht um die Vermittlung wichtiger Ingenieurskenntnisse, um Konstruktion, Problemlösung und Improvisationstalent sowie um die intensive Auseinandersetzung mit einer neuen Technologie. Bei Wettbewerben wie dem Shell Eco-marathon oder der Formula Student wird dies und noch viel mehr vermittelt

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