Ein Botschafter für sauberen Wasserstoff

Timmermans
Frans Timmermans, © Europäische Kommission

Die Europäische Kommission fördert zwar seit Jahren zahlreiche Projekte rund um Wasserstoff und Brennstoffzellen, aber bislang fiel dieser Wirtschaftszweig in Brüssel unter „ferner liefen“. Das änderte sich erst im Laufe des vergangenen Jahres, nachdem dieses Sujet auch in Deutschland auf höchster politischer Ebene angekommen war.

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Höchstkurse bei Ballard und Tesla

Ballard Power mit neuen Höchstkursen von über 16 US-$ und sehr hohen Tagesumsätzen in der Aktie – sehr positiv zu bewerten. Jüngst hat die Investmentbank Roth Capital deren Kursziel auf 20 US-$ verdoppelt. Für mich sind indes für die weitere Kursentwicklung die Nachrichten aus China noch wichtiger: Die Stack-Fabrik soll demnächst mit der Produktion anlaufen. Gut wäre es, wenn Ballard sich da auch international in der Produktion breiter aufstellt und auch in Europa produzieren. Ideal wäre eine Kombination, wie sie bei Bosch und PowerCell gegeben ist (Aktionär und Lizenzfertigung). Dies ist ein Gedankenspiel von mir. Nun müsste aber erst mal das ATM-Programm abgeschlossen werden, was neben den 75 Mio. US-$ weitere 15 Mio. US-$ durch Weichai auf das Konto spülen würde.

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China gibt wieder den Takt vor

Börsencharts
© www.wallstreet-online.de

Gefühlt ist sie da – die Aufbruchstimmung im Wasserstoff- und Brennstoffzellensektor. Doch leider hat die Politik hier in Deutschland nicht so schnell wie erhofft klare Grundlagen geschaffen und die Ampel nur auf Dunkelgrün geschaltet. Der Worte sind viele gefallen, der notwendige Schwung dagegen fehlte immer noch – leider, auch wenn Anfang Juni 2020 dann doch die lang erhoffte Nationale Wasserstoffstrategie bekanntgegeben wurde.

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Nikola geht an die Börse – mit Kursfeuerwerk

Nikola Badger
Nikola Badger, © Nikola

Lange wurde er erwartet, der Börsengang von Nikola Motors. Um Zeit zu sparen, hat man den Weg über einen Reverse-Merger durchgeführt.Man hat eine bereits bestehende Börsenhülle, einen Mantel für den Börsengang, genutzt und via Kapitalerhöhung 700 Mio. US-$ durch die Ausgabe neuer Aktien als Erlös erzielt.

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FuelCell Energy – Zukunft liegt in neuen Projekten

Der Brennstoffzellenhersteller FuelCell Energy gibt bekannt, dass er kürzlich die Marke von 10 Mio. Megawatt sauberem Strom seit Gründung des Unternehmens generiert und über 1,5 Mio. Tonnen CO2-Emissionen verhindert hat. Die Plattform SureSource ist dafür die Basis. Der Auftragsbestand im Wert von über 1,3 Mrd. US-$ wird nun stufenweise abgearbeitet. Neuaufträge sind indes das „Salz in der Suppe“, da hiermit margenträchtiges Geschäft zu erwarten ist.

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Plug Power – bald Elektrolyse und eigene H2-Produktion?

Plug Power geht nun genau den richtigen Weg, so meine Einschätzung: Man baut die Produktion von flüssigem Wasserstoff auf und aus und plant dazu die Übernahme von United Hydrogen, das über eine Jahreskapazität von 6,5 Tonnen verfügt, welche auf 10 Tonnen gesteigert werden soll, und dann 25 Prozent des Wasserstoffbedarfs von Plug intern selbst abdeckt. Damit kann dann perspektivisch auch die Gewinnmarge aus dem Bereich der Consumables kommen. Parallel verhandelt Plug mit einem Unternehmen, welches Elektrolyseure produziert und das übernommen werden könnte oder soll. All das sehe ich als sehr positiv an. In wenigen Jahren will man seitens Plug über 50 % der eigenen Wasserstoffproduktion mit grünem Wasserstoff abdecken.

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Tesla – up, up and away – wie lange noch?

Erst sehr feste Aktienkurse mit über 850 US-$ aufgrund des unerwarteten Gewinns für das erste Quartal, dann ein Kurseinbruch auf unter 670 US-$, nachdem Tesla-Chef Elon Musk seine eigene Aktie in einem Tweet als zu teuer beschrieb. Dann ging es wieder kräftig in Richtung 1.000 US-$ nach oben. Der Erfolg der Tesla-Schwester SpaceX (Elon Musk ist bei beiden der CEO), eine bemannte Rakete erfolgreich in den Orbit zu schießen, hat dann auch den Aktienkurs von Tesla beflügelt, was aber rein psychologischer Natur ist. Im Einzelnen:

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Bloom Energy – erstes Quartal übertraf die Erwartungen

Zwischen 140 und 160 Mio. US-$ Umsatz wurde für das erste Quartal erwartet – es waren dann 156,7 Mio. US-$. Weitere 40 Mio. US-$ sind da allerdings – so meine Interpretation der Zahlen – ins zweite Quartal verschoben worden. Es handelt sich hierbei meines Erachtens um noch nicht abgerechnete Projekte. Unter dem Strich bleibt ein Minus von 9,8 Mio. US-$ (GAAP), wobei der Fehlbetrag gar 15 bis 25 Mio. US-$ hätte betragen können, so die Prognosen. Der Bargeldbestand konnte bei 354 Mio. US-$ gehalten werden, wobei hierin „restricted cash“ und PPA (Power Purchase Agreements) enthalten sind.

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Vorzeigeprojekte in Regulierungsnot

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Planungsskizze Element Eins, © Tennet

Die prominentesten Power-to-Gas-Vorhaben Deutschlands stecken fest: Hybridge und Element Eins sind in ihrer jetzigen, von Netzbetreibern beherrschten Form offiziell nicht genehmigungsfähig. Die Projektierer hoffen auf eine Lockerung der Regulierung durch die Nationale Wasserstoffstrategie. Gegner warnen vor Wettbewerbsverzerrung.

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