DWV und BVES wollen kooperieren

DWVDer Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e.V. hat in der Januar-Ausgabe der Mitgliederzeitung DWV-Mitteilungen angekündigt, noch in diesem Frühjahr Umstrukturierungsmaßnahmen anzugehen. Ein möglicher Weg, über den im Februar 2018 auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung diskutiert werden soll, könnte beispielsweise die Einrichtung einer gemeinsamen Gesellschaft mit dem Bundesverband Energiespeicher (BVES) sein.

weiterlesen

H2-Erzeugung per Elektrolyse förderfähig

Seit dem 14. November 2017 können auch Elektrolyseure, die Wasserstoff direkt an der Tankstelle erzeugen, gefördert werden. Dies könnte ein wichtiger Impuls für den Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur sein. Die Nationale Organisation für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) reagiert mit dieser Maßnahme auf anhaltende Kritik, dass diese Art der H2-Versorgung im Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP 2) bislang unberücksichtigt geblieben ist. Nun können aber öffentlich zugängliche Wasserstofftankstellen im Straßenverkehr mit bis zu 60 Prozent der Investitionskosten gefördert werden.

weiterlesen

Marktübersicht Brennstoffzellen-Stacks

stacksIn dieser jetzt erstmals von der Zeitschrift HZwei durchgeführten Stack-Marktübersicht werden Brennstoffzellen-Module betrachtet, die über eine Polymer-Elektrolyt-Membran verfügen, so genannte PEM-Brennstoffzellen, und im Leistungsbereich von 1 bis 100 kW liegen. Aufgenommen wurden nur Aggregate, die mit reinem Wasserstoff betrieben werden und wahlweise bei rund 80 °C (Niedertemperatur – NT-PEM) beziehungsweise bei 120 bis 160 °C (Hochtemperatur – HT-PEM) arbeiten

weiterlesen

Nachfrage nach Brennstoffzellen steigt

BefragungIm Rahmen der Marktübersicht hat HZwei den Anbietern von Brennstoffzellen-Stacks neben der Abfrage technischer Daten auch verschiedene Fragen über ihre Einschätzung zur aktuellen Marktentwicklung gestellt. Da insgesamt nur sieben Unternehmen an der Umfrage teilgenommen haben, ist die Aussagekraft zwar begrenzt, gewisse Tendenzen lassen sich aber dennoch erkennen: So rechnen zum Beispiel sechs von sieben Anbietern damit (agree / strongly agree), dass die Nachfrage nach Brennstoffzellen noch vor 2020 deutlich steigen wird.

weiterlesen

AFC macht PEM Konkurrenz

AFC
KORE-System in Stade, © AFC Energy

Lange Zeit war es ruhig um alkalische Brennstoffzellen, doch jetzt wird diese „alte“ Technik von einigen Entwicklern wiederbelebt. GenCell, ein finanzkräftiges Unternehmen aus Israel, hat die AFC-Technologie (alkaline fuel cell) so weit optimiert, dass es ein kommerzielles Produkt für Back-up-Lösungen anbietet. Und auch AFC Energy drängt mit seiner Technologie auf den deutschen Markt: Konkret ist nach der Testanlage in Stade nun eine 1-MW-Anlage im Covestro Industrial Park in Brunsbüttel geplant.

weiterlesen

Brennstoffzellen-Serienfertigung in Deutschland

Autostack
Stack-Evolution-II-Prüfstand, © ZSW

Brennstoffzellen-Stacks mit fahrzeugtauglichen Leistungsdichten bilden nach wie vor eine kritische Lücke in der europäischen Wertschöpfungskette. Diese Lücke zu schließen war das Ziel der vom Fuel Cells and Hydrogen Joint Undertaking geförderten europäischen Projekte Auto-Stack (FCH-JU GA 245142) und AutoStack-CORE (FCH-JU GA 325335).

weiterlesen

Wasserstoff auf dem Wasser

Navibus
Der offizielle Name ist jetzt Navibus H2, © Julie Urbach

Der Einsatz von Wasserstoff ist nicht nur zu Lande und in der Luft sinnvoll, auch auf dem Wasser kann das Gas als Kraftstoff für eine saubere Mobilität verwendet werden. Bislang gab es jedoch nur vereinzelte Anläufe, Brennstoffzellensysteme als Antriebsaggregate auf Flüssen, Seen oder Meeren zu nutzen. Aber auch wenn bislang noch keine marktreifen Schiffe auf den Gewässern unterwegs sind, kann der maritime Sektor durchaus auf eine langjährige Entwicklungsgeschichte zurückblicken.

weiterlesen

Energy Observer: Weltumrundung mit Solar-Wasserstoff

energy-observer
Katamaran mit sauberem Antrieb, © Energy Observer

Seit diesem Sommer läuft die Weltumfahrung des Solar-Wind-Wasserstoff-Katamarans Energy Observer. Fast vier Jahre haben die Vorbereitungsmaßnahmen gedauert, bis im Juli 2017 die Schiffstaufe und der offizielle Start erfolgen konnten. Während ihrer insgesamt sechs Jahre dauernden Reise in rund 50 Länder wollen die Initiatoren über erneuerbare Energien informieren, nachhaltige Technologie präsentieren und deren Potential demonstrieren. Im Mittelpunkt steht dabei die Energieautonomie.

weiterlesen

Der Norden wird energieautark

MBS
In Nordfriesland geplantes Verbundprojekt

Norddeutschland befindet sich auf dem besten Wege zum Eldorado für Power-to-Gas zu werden. Seit einigen Jahren sind etliche Bürgerinitiativen und Unternehmen dabei, erste Projekte in die Wege zu leiten und neue Potentiale in der windreichen Region auszuloten. Bislang blieben die meisten Aktivitäten noch unterhalb des Radars der Öffentlichkeit, liefen zumeist auch unbemerkt von der Fachwelt ab. Inzwischen häufen sich jedoch die Berichte über laufende Vorhaben, so dass es Zeit wird, mal genauer hinzuschauen.

weiterlesen

HYPOS – Von der Speicherung bis zur Verteilung

Gesamtkosten
Gesamtkosten der Energieversorgung, © TU Bergakademie Freiberg

„Aufbau einer grünen Wasserstoffwirtschaft im mitteldeutschen und ostdeutschen Raum“ – dies ist eines der Ziele, auf Basis deren sich die Wasserstoff-Initiative Hydrogen Power Storage & Solutions East Germany (kurz HYPOS) im Jahr 2013 gegründet hat. Für die Umsetzung dieses Ziels identifizierte die Initiative den Auf- und Ausbau der Infrastruktur als wichtiges Schlüsselelement. Die in der Region bereits vorhandenen Infrastrukturen (z. B. Pipelines, Kavernenspeicher) und Potenziale für erneuerbare Energien bieten beste Voraussetzungen.

weiterlesen