Writers4Future fordern fossilfreie Medien

w4f

Anlässlich der zahlreichen Klima-Demos, die am 24. September 2021 in mehr als 400 deutschen Städten stattfinden, und mit Blick auf die Bundestagswahlen am 26. September haben sich zahlreiche For-Future-Gruppierungen für eine deutliche Wende in der Energie- und Wirtschaftspolitik ausgesprochen. Die Writers4Future (w4f), ein Zusammenschluss von AutorInnen, SchriftstellerInnen und Medientreibenden, engagieren sich für eine drastische Reduzierung der CO2-Emissionen und des Energieverbrauchs bei der Herstellung von Medienerzeugnissen und rufen zu einer sozial-ökologischen Transformation im Verlagswesen auf.

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Peter Sauber übergibt an die Landesmesse Stuttgart

Sauber

Mitte August 2021 hat Peter Sauber, Gründer der f-cell und Inhaber der nach ihm benannten Veranstaltungsagentur, angekündigt, sich allmählich aus dem aktiven Messegeschäft zurückziehen zu wollen. Um nach zig Jahren der Aktivität im Veranstaltungsbereich einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, sollen die Agenturgeschäfte innerhalb der kommenden Wochen mit denen der Messe Stuttgart zusammengeführt werden. Sauber erklärte: „Wir bündeln unsere Kompetenzen. Ab 2022 findet unser Portfolio bei der Messe Stuttgart sein Zuhause.“

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In direkter Konkurrenz zur f-cell

Eine diffizile Gemengelage – so könnte man das Setting der diesjährigen f-cell umschreiben. Denn genau am 14. September 2021, wenn sich im Stuttgarter Haus der Wirtschaft wieder die Türen für das Brennstoffzellensymposium öffnen, startet 200 km nördlich auch die Automechanika. Die Messe Frankfurt thematisiert in diesem Jahr ebenfalls Wasserstoff – und zwar als „Gamechanger für die Mobilität der Zukunft“. Noch sehr viel weiter im Norden, in Schleswig-Holstein, beginnt zudem am selben Tag die dreitägige Husum Wind Messe, wo unter anderem „Wasserstoff und Klimaschutz“ thematisiert werden.

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Methanol als zentraler Baustein einer tragfähigen Energiezukunft

Gastkommentar von Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Franz Josef Radermacher

© Global Energy Solutions
© Global Energy Solutions

Deutschland fokussiert sich im Kampf gegen den Klimawandel zu sehr auf nationale Ziele (Klima-Nationalismus). Diese sind im globalen Kontext jedoch wenig relevant. Dieser Fokus führt zu ungünstigen Strategien, etwa in den Bereichen grüner Strom, grüner Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe. Alle Überlegungen sind beherrscht durch Knappheit und zu hohe Kosten. Weil man in Deutschland selbst produzieren will, was klugerweise importiert werden sollte. So wie bisher Energie zu 70 Prozent importiert wird.

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Metallhydrid als H2-Speicher für alpines Wohnhaus

Saisonale Speicherung von Wasserkraft

Knappenhaus mit H2green-Energieversorgung, © GKN
© GKN

Bislang erfolgt die Speicherung von Wasserstoff in der Regel in gasförmigem Aggregatzustand – sowohl im mobilen als auch im stationären Sektor. Es gibt aber noch andere Möglichkeiten: So hat ein Firmenverbund in einem Südtiroler Wohnhaus dieselbe Technologie zur Anwendung gebracht, die auch in brennstoffzellenbetriebenen U-Booten eingesetzt wird: Metallhydridspeicher. Mit deren Hilfe wird im Rahmen eines Demonstrationsprojekts ein saisonaler Energietransfer von Wasserkraft vom Sommer in den Winter getestet.

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Wasserstoff-Hub statt Kohlekraftwerk

Hamburg soll zur H2-Hochburg werden

Hamburg Green Hydrogen Hub, © Wärme Hamburg
© Wärme Hamburg

Am Standort des zu Jahresbeginn in Hamburg stillgelegten Kohlekraftwerks Moorburg soll ein Wasserstoff-Hub entstehen. Die Infrastruktur ist dafür ideal. Würde man einen Wunschstandort für einen Wasserstoff-Hub beschreiben, könnte man sich von Moorburg geradezu inspirieren lassen. Ende 2020 ging das dortige Kohlekraftwerk vom Netz. Jetzt stehen hier alle Infrastrukturen zur Verfügung, die man sich für ein großes Wasserstoffprojekt wünschen kann: Moorburg ist an das 380-kV-Übertragungsnetz und an das 110-kV-Netz der Stadt Hamburg angebunden. Überseeschiffe können den Standort direkt anlaufen und die Kai- sowie die Hafenanlage als Importterminal nutzen. Im Industriegebiet in der Umgebung gibt es reichlich Abnehmer, die bereits Interesse an Wasserstoff bekundet haben. Sogar für die Abwärme gibt es Verwendung im Fernwärmenetz. Damit ist die Hansestadt auf dem besten Wege, ein bedeutender Dreh- und Angelpunkt für Wasserstoff in Europa zu werden.

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Das sollte ein Lexus werden

Fahrbericht über den Toyota Mirai 2

Toyota Mirai 2

Der erste Eindruck vermittelt unmittelbar, dass dieser Mirai kein gewöhnlicher Toyota ist. Sein Design ist für den europäischen Geschmack sehr viel gefälliger als das seines Vorgängers – und er ist größer, schicker, edler als der Mirai 1. Dieser Eindruck wird unterstrichen durch die Aussage des Direktors der Berliner Repräsentanz von Toyota Motor Europe, Ferry Franz, dieses Modell habe eigentlich ein Lexus werden sollen.

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Sicher und präzise eingedüst

Erste Mikromisch-Gasturbinen verbrennen reinen Wasserstoff

H2-Turbine von Siemens, © Siemens
© Siemens

Die Gasturbine Kawasaki M1A ist ein Meilenstein für die Energiewende. Sie arbeitet seit Juli 2020 auf einer Hafeninsel vor Kobe und ist die erste Gasturbine mit vollständiger, trockener und stickoxidarmer Wasserstoffverbrennung, der sogenannten Dry-Low-NOX-Verbrennung. Denn H2 ist äußerst reaktiv, und genau dadurch unterscheidet sich die Verbrennung eines Wasserstoff-Erdgas-Gemisches von der von reinem Erdgas.

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Schottland sucht die Zusammenarbeit

Gastbeitrag des schottischen Energieministers Michael Matheson

Fuel cell, MSUs and local ferry, at Kirkwall Pier, © Colin Keldie
© Colin Keldie

Im Dezember 2020 hat Schottland als erstes Land in Großbritannien ein sogenanntes Hydrogen Policy Statement veröffentlicht, sechs Monate nach der Veröffentlichung der deutschen Wasserstoffstrategie. Darin wird die schottische Vision für Wasserstoff dargelegt, und wie wir unser gewaltiges Potenzial in diesem Sektor maximieren können. Unser begleitender Hydrogen Assessment Report bewertete das Potenzial für den Einsatz von Wasserstoff, um unsere ehrgeizigen Ziele zur Dekarbonisierung zu erreichen. Die Szenarien für die wirtschaftlichen Auswirkungen zeigen, dass Schottland das Potenzial hat, bis zum Jahr 2045 bis zu 126 TWh grünen Wasserstoff pro Jahr liefern zu können, davon bis zu 96 TWh für den Export. Dies würde 70.000 bis mehr als 300.000 Arbeitsplätze sichern oder neu schaffen – bei einer Bevölkerung von 5,5 Mio. – und zwischen 5 Mrd. £ und 25 Mrd. £ zur Bruttowertschöpfung beitragen.

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Wie können Deutschland und Europa Vorreiter für BZ-Mobilität werden?

Positionspapier der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität

Übersicht über die Handlungsempfehlungen, © NPM
© NPM

Die Chancen, dass die Brennstoffzellentechnologie im Bereich der mobilen Anwendungen einen Durchbruch erzielt, stehen gut. Verschiedene Entwicklungen unterstützen den Auf- und Ausbau sowie die Nutzung von Brennstoffzellentechnologien in unterschiedlichen Mobilitätsbereichen. Dazu gehören die technologische Reife in der Automobilindustrie, Synergiepotenziale mit anderen Wasserstoffanwendungen und Industrien, erheblich geänderte regulatorische Rahmenbedingungen und neue politische Zielsetzungen, wie sie in der Nationalen Wasserstoffstrategie formuliert sind. Doch wie ist die deutsche und europäische Fahrzeugindustrie im Bereich Brennstoffzellentechnologie aufgestellt?

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