Tesla – Milliardenschweres Bonusprogramm für CEO Musk

Die Zahlen für das erste Quartal 2021 entsprachen den Erwartungen: Mit 184.800 verkauften Einheiten waren es indes im Vergleich zum vierten Quartal 2020 gerade einmal 4.000 Einheiten mehr. Von Model X und S fanden aber nur 2.000 einen Käufer und der Absatz von Model 3 und Y könnte mit hohen Rabatten erkauft sein. Der Umsatz stieg auf 10,74 Mrd. US-$, was ein kräftiges Plus von 73,5 % gegenüber dem Vorjahr bedeutet und ungefähr den Erwartungen entsprach.

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Löst Bloom Energy die Kurswende der Brennstoffzellen-Aktien aus?

Bloom Energy konnte das liefern, was von der Börse sowie den Analysten erwartet worden war: Der Umsatz lag im ersten Quartal 2021 bei 194 Mio. US-$ und damit im Jahresvergleich um 24 % höher als 2020. Die Bruttogewinnmarge ausgedrückt in der non-GAAP-Gros-Margin explodierte von 16,2 % im Vorjahr auf 29,7 %, wobei die Gewinnmarge bei den Servern (Hardware) sogar auf 36,9 % anzog. Bei letzterem hatte Bloom ja erhebliche Optimierungen vorgenommen. In anderen Worten: Die Gewinnmarge der neuen Energieserver konnte erheblich vergrößert werden, obwohl diese leistungsfähiger und günstiger im Preis wurden. Unter dem Strich blieb ein Minus von 0,15 US-$ pro Aktie (GAAP) und minus 0,07 US-$ pro Aktie (non-GAAP).

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Ballard Power – Buy on bad news

Ja, Sie hören und Sie lesen richtig: Der aktuell sehr schwache Börsenkurs angesichts der Zahlen für das erste Quartal 2021, die eindeutig nicht den Erwartungen entsprachen, könnte die Wende bei der Abwärtstendenz der Kursentwicklung einleiten: Vermeintlich schlechte Nachrichten als Basis für den Neu- und Zukauf der Aktie. Denn Ballard arbeitet an diversen Kooperationen, aus denen Gemeinschaftsunternehmen (Joint Ventures) entstehen können und werden, so wie zuletzt die Ankündigung einer Partnerschaft mit Luminar, einem kanadischen Kfz-Zulieferunternehmen mit über 26.000 Mitarbeitern und einem Umsatz in Höhe von über 7,5 Mrd. US-$.

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Umstrittene Regulierung von Wasserstoffnetzen

Ungeliebte Zweigleisigkeit

Wasserstoffnetz © OGE
© OGE

Der kürzlich von der Bundesregierung vorgelegte Entwurf zur Regulierung von Wasserstoffnetzen stößt in der Gasbranche auf wenig Gegenliebe. In der Kritik steht insbesondere die vorgesehene Trennung zwischen einer Gas- und einer Wasserstoffinfrastruktur. Diese zweigleisige Regulierung verhindere eine aufeinander abgestimmte Entwicklung, so heißt es. Aber es gibt auch wohlmeinende Stimmen, die vor allem die positiven Effekte hinsichtlich der klaren Kostenzuordnung hervorheben. Weitere offene Fragen sind: Was ist mit der Wasserstoffbeimischung, und welche Möglichkeiten eröffnet eine wirklich sektorübergreifende Regulierung, die auch Strom einschließt?

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Wasserstoff schafft eine neue Ordnung

Die Neuordnung der Energiewirtschaft ist in vollem Gange. Klar ist mittlerweile, dass Wasserstoff noch nicht sofort, aber doch in naher Zukunft eine maßgebliche Rolle spielen wird. Und so bringen sich derzeit alle erdenklichen Unternehmen in Stellung, um von dieser Umstrukturierung profitieren beziehungsweise diese mitgestalten zu können.

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Brennstoffzellenzüge auf dem Vormarsch

Elektrifizierung des Schienenverkehrs

Der Coradia iLint in Österreich, © Alstom
Der Coradia iLint in Österreich, © Alstom

Die Heidekrautbahn hat einen geschichtsträchtigen Namen, ermöglichte sie doch schon 1905 vielen Hauptstädtern einen Ausflug ins nördliche Umland, in die Schorfheide. Die geplante Wiederaufnahme des 1983 eingestellten Personenverkehrsbetriebs zwischen Basdorf und Berlin-Gesundbrunnen lässt allerdings inzwischen schon viele Jahre auf sich warten. Am 14. Dezember 2020 sollte diese Bahnverbindung mit der Übergabe eines Förderbescheids zu einem zentralen Bestandteil eines umfassenden Wasserstoffprojekts werden: Die Züge sollen per Brennstoffzelle angetrieben und mit erneuerbaren Energien aus der Region versorgt werden. Parallel sollen ein Elektrolyseur sowie weitere H2-Fahrzeuge angeschafft werden. Pandemiebedingt musste der Startschuss aber verschoben werden.

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Brennstoffindustrie wächst trotz COVID-19

E4tech Fuel Cell Industry Review

Cover E4Tech

Im März 2021 ist der neue Fuel Cell Industry Review 2020 mit Marktdaten und Analysen veröffentlicht worden. Seit 2014 kontaktiert das Team um E4tech für dessen Erstellung weltweit Brennstoffzellenfirmen, aggregiert deren Lieferzahlen und schafft so einen unabhängigen jährlichen Referenzpunkt zum aktuellen Stand der Brennstoffzellenbranche. Im Folgenden werden daraus einige Auszüge vorgestellt.

2020 verlief anders, als viele von uns erwartet haben. Doch trotz der angespannten Situation durch COVID-19 wurden mehr Brennstoffzellen ausgeliefert. Der Anstieg fiel zwar deutlich geringer aus, als wir Ende 2019 erwartet hatten sowohl wegen der Lieferkettenunterbrechung als auch der regionalen Konjunkturabschwächung. Insgesamt war er jedoch ermutigend.

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Grünstahl als Zukunftsvision

ArcelorMittal will Koks aus Stahlproduktion verbannen

Midrex-Anlage ArcelorMittal - © Eva Augsten
© Eva Augsten

Der Stahlkonzern ArcelorMittal will in Hamburg voraussichtlich im dritten Quartal dieses Jahres mit dem Bau einer Pilotanlage beginnen, die Erz mithilfe von Wasserstoff zu reinem Eisen reduziert. Ein Teil des Gases könnte perspektivisch durch ein neues Wasserstoffnetz bereitgestellt werden, das eigens für das Industriegebiet am Hamburger Hafen gebaut wird.

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Deutsch-französische Wasserstoffkooperation

Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Potenziale

Philippe Boucly - Präsident France Hydrogène
© France Hydrogène

Zur nächsten Präsidentschaftswahl im Jahr 2022 will Frankreich wieder das Wirtschaftswachstum von 2019 erreicht haben. Mit dem 100-Mrd.-Euro-Wiederaufbauprogramm „France Relance“ (Aufschwung Frankreich) will die französische Regierung nach dem Corona-Lockdown die Wirtschaft stimulieren. 2 Mrd. Euro aus dem Programm sind in den kommenden zwei Jahren für Wasserstoffprojekte vorgesehen. Insgesamt will die französische Regierung bis 2030 7 Mrd. Euro in den Energiespeicher investieren. Auch der deutsche Staat will seine Akteure unterstützen, und zwar mit 9 Mrd. Euro. Diese finanziellen Anreize und vor allem die Ambitionen beider Länder, eine führende Position in der zukünftigen H2-Wirtschaft einzunehmen, verstärken auch die Bestrebungen französischer und deutscher Unternehmen, miteinander zu kooperieren.

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