„Durch die Entwicklung eines Systems, dass direkt am Fahrzeug flüssigen Kohlenwasserstoff in Wasserstoff umwandelt, ohne dass eine Lagerung notwendig ist, hoffen wir, bedeutende Infrastruktur-, Logistik- und Kostenvorteile im Vergleich zu anderen Wasserstoffsystemen für Fahrzeuge aufzeigen zu können und dabei gleichzeitig Auswirkungen auf die Umwelt zu verringern“, sagte Emil Jacobs, Vize-Präsident für Forschung und Entwicklung bei ExxonMobil.
Weiter erklärte er: „Es ist noch ein langer Weg, bis diese Technologie serienmäßig bei Passagierfahrzeugen eingesetzt werden kann, doch sie hat sowohl das Potential, bis zu 80 % weniger Kraftstoff zu verbrauchen als derzeit eingesetzte innen liegende Verbrennungsmotortechnologien als auch den CO2-Ausstoß um bis zu 45 % zu reduzieren. Der Einsatz dieser Technologie bei so praktischen und kommerziellen Zwecken wie Hubwagenanwendungen ist ein wichtiger früher Schritt dahin, die möglichen Vorteile dieser Technologie zu zeigen, die sie langfristig bieten kann.“
ExxonMobil steuert zu dem Projekt einen modernen Umwandler bei, während QuestAir Technologies eine Wasserstofftrennung zur Verfügung stellt, die auf der Rapid Cycle Pressure Swing Adsorption-Technik basiert. Der Schwefelgehalt wird von einem S-Trap kontrolliert, der in Zusammenarbeit mit der Ben-Gurion-Universität entwickelt wurde. Plug Power zeichnet sich zukünftig für die Integration des neuen Kraftstoffsystems in sein GenDrive® Brennstoffzellen-Energiesystem für Hubfahrzeuganwendungen verantwortlich. Vom Gesamtsystem versprechen sich die Beteiligten höchste Effizienz, eine kurze Anlaufzeit und eine Verringerung des CO2-Ausstoßes gegenüber derzeit verwendeten Fahrzeugen.





