Probleme bereiteten allerdings zunächst die Peripheriegeräte. „Derart verkleinerte Komponenten benötigen zumeist mehr Energie für ihren Betrieb, als das Brennstoffzellensystem liefern kann", erläutert der Wissenschaftler Saeed Moghaddam. Deswegen verzichtet er auf Pumpen und baut auf Oberflächenspannung. Die Minizelle verfügt über lediglich vier Komponenten: Das oben liegende Wasserreservoir wird durch eine dünne Membran von dem darunter befindlichen Metallhydrid getrennt. Über kleine Löcher gelangt Wasserdampf nach unten und bildet Wasserstoff. Ist ausreichend H2-Gas vorhanden, drückt es die Membran hoch und verschließt die Löcher. Der eigentliche Strom wird in der unten liegenden Elektroneneinheit erzeugt.
Der Betrieb von Mobiltelefonen sei damit zwar noch nicht möglich, aber für Mikroroboter könnte sie durchaus geeignet sein, insbesondere wenn noch die erhoffte Verzehnfachung der Stromstärke erreicht wird.





